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Integrationslotsen erhalten ihre Zertifikate

18 Teilnehmer eignen sich in 48 Stunden Hintergrundwissen an

Integrationslotsen haben ihre Zertifikate erhalten

Nach 48 Stunden Grundlagen zu den Themen Rahmenbedingungen der Zuwanderung, zu gesetzlichen Bestimmungen verschiedene Wege zur Integration, zu Kommunikationsmodellen, Einsatzbereichen und Netzwerken erhielten nun 18 Teilnehmer des Integrationslotsenkurses in Dinklage ihre Zertifikate. In dem Kurs haben sich nun die Teilnehmer aus Dinklage und eine Lotsin aus Steinfeld entsprechendes Hintergrundwissen für ihr ehrenamtliches Flüchtlingsengagement angeeignet.

Nun erhielten die Teilnehmer des Kurses, den das Caritas-Sozialwerk in Kooperation mit dem Bildungswerk Vechta und der Stadt Dinklage angeboten hatte, ihre Zertifikate. Einen besonderen Dank richteten die beiden Referentinnen und die Teilnehmer an die evangelische Kirchengemeinde, die das Gemeindehaus für die Treffen des Kurses zur Verfügung gestellt hatte.

Einen Unterschied zu vielen bereits absolvierten Kursen machte Sakinah Sulehria aus. Die Nachfolgerin von Bernd Schwarting, die nun für den Jugendmigrationsdienst (JMD) des Caritas-Sozialwerkes zuständig ist, sagte: „Es waren einheimische Dinklager, die sich mit den Inhalten für ihre ehrenamtliche Arbeit gewappnet haben“. Das sei in vielen vorausgegangenen Kursen nicht der Fall gewesen. Sulehria bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Engagement. „Ihr seid ein wichtiges Puzzlestück in der Willkommenskultur“, sagte Sulehria. Die JMD-Referentin hatte die Kursleiterin Kateryna Ostashko bei der Durchführung des Integrationslotsenkurses unterstützt. Ostashko hatte mit den Teilnehmern unter anderem auch die ehrenamtliche Fahrradwerkstatt auf der Hörst und die Flüchtlingsunterkunft auf Burg Dinklage besucht.

Im Herbst des vergangenen Jahres hatten CSW-Mitarbeiter Bernd Schwarting und Stephan Blömer vom Bildungswerk Vechta den Integrationslotsenkurs gemeinsam mit Peter Heythausen vom Familienbüro der Stadt Dinklage auf den Weg gebracht. Finanziert wurde das Angebot aus Fördermitteln des niedersächsischen Sozialministeriums.

Die Integrationsbeauftragte des Landkreises Vechta, Katrin Eger, gratulierte ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Robert Blömer. „Für diejenigen, die zu uns kommen, ist es wichtig, dass sie Menschen treffen, die ein offenes Herz haben,“ so Blömer. Die Kursteilnehmer zogen ein durchweg positives Fazit ihres Kurses. Den Dank an die Kursleiterinnen richtete stellvertretend Hedwig Heinemann: „Durch Eure Arbeit sind wir auch persönlich ein ganzes Stück weitergekommen. So habt Ihr uns den Rücken gestärkt“.

Magdalene Schaller, eine weitere Teilnehmerin, berichtete in ihrem Rückblick, dass es wichtig sei, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu kennen. Schaller berichtete weiterhin, dass es für die Ehrenamtlichen von großer Bedeutung sei, stets auch den Kontakt zu den hauptamtlich Beschäftigten zu halten. Zu denen zählt unter anderem auch der Leiter des Dinklager Familienbüros, Peter Heythausen, der selbst an dem Kurs teilgenommen hatte.

Beeindruckt von der Vielfalt der Projekte – unter anderem auch durch den Verein „Dinklage setzt sich ein“ -, die es bereits in Dinklage gibt, zeigte sich Jutta Bruns. Sie war eigens aus Steinfeld nach Dinklage gekommen, um sich hier als Integrationslotsin zu qualifizieren.

Text/Foto: Stadt Dinklage



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