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Steigende Abwassermengen: OOWV rüstet Kläranlage für die Zukunft

Kläranlage in Dinklage wird für rund 4,3 Millionen Euro ausgebaut

Der Ausbau der Kläranlage in Dinklage hat mit einem symbolischen Spatenstich begonnen

Startschuss zum Ausbau mit erstem Spatenstich: (v.l.) Karsten Specht (Kaufm. Geschäftsführer OOWV), Bürgermeister Frank Bittner, OOWV-Projektingenieurin Joanna Nowak, Peter Kaufmann (Techn. Geschäftsführer OOWV) und Karsten Blömer (Kläranlagenleiter).


Mit einer Millionen-Investition rüstet der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) die Kläranlage in Dinklage für die Zukunft. Steigende Abwassermengen durch florierende Baugebiete und Industrie machen den Ausbau notwendig. Für den symbolischen Baustart griffen heute die Geschäftsführer Karsten Specht, Peter Kaufmann, Bürgermeister Frank Bittner, Projektingenieurin Joanna Nowak und der Leiter der Kläranlage, Karsten Blömer, zum Spaten.

„Der Ausbau ist für die Stadt Dinklage von herausragender Bedeutung. Denn ebenso wie die Versorgung mit Trinkwasser ist auch die Entsorgung von Abwasser entscheidend für die Entwicklung einer Region", sagte Karsten Specht in seiner Ansprache.

„Die Stadt Dinklage ist erfreut darüber, dass heute der Spatenstich für die Sanierung der Dinklager Kläranlange erfolgt", so Bürgermeister Frank Bittner. Der Ausbau unserer Kläranlage stellt nicht nur einen wichtigen Schritt zur weiteren Verbesserung der Wasserqualität, sondern auch für die zukünftige Wohnbau- und Gewerbeentwicklung unserer Stadt dar", so Bittner weiter.

Der OOWV ist seit dem Jahr 2005 für die Abwasserentsorgung in der Stadt Dinklage zuständig. Die Kläranlage reinigt rund 700.000 Kubikmeter Abwasser pro Jahr. Durch den Umbau wird die Kapazität von derzeit 18.000 auf 25.000 Einwohnerwerte erhöht. Die Investition wird zu einer Steigerung des Abwasserentgelts von rund 80 Cent je Kubikmeter führen.

Der Umbau war Bestandteil des Übernahmevertrags. Ursprünglich wollte der OOWV die Kläranlage weiter entfernt von der Wohnbebauung neu errichten. Dafür fand sich jedoch nicht die passende Fläche. „Wir mussten umdisponieren. Die weitere Senkung von Emissionen ist ein wichtiger Teil unseres Konzepts, um die Nachbarschaft vor Gerüchen und Geräuschen zu schützen", sagte Specht. Deshalb werden beispielsweise ein Gasspeicher und ein Faulturm in der Nähe der Wohnsiedlung entfernt.

Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb. Zunächst werden die neuen Anlagen gebaut und in Betrieb genommen: ein Klärschlammspeicher, ein neues Belebungsbecken, ein Nachklärbecken, ein Zulaufpumpwerk und ein Betriebsgebäude. Anschließend folgt der Rückbau alter Anlagen, darunter ein Ausgleichsbecken, das alte Betriebsgebäude, der alte Gasspeicher und Faulturm.

„Die umweltschonende und professionelle Entsorgung des Abwassers muss jederzeit gesichert sein. Diese Aufgabe stellen unsere Mitarbeiter um Dienststellenleiter Karsten Blömer rund um die Uhr sicher. Dafür danke ich Ihnen ganz besonders", erklärte Specht. Die Fertigstellung der Kläranlage ist für 2017 geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 4,3 Millionen Euro.

Text: Meister (OOWV) / Foto: Westermann (Stadt Dinklage)



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