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Bietergemeinschaft aus Bad Zwischenahn erhält den Zuschlag

Stadt Dinklage hat den Auftrag für die Hallenbadsanierung vergeben

Das Dinklager Hallenbad

Im Sommer dieses Jahres soll es endlich soweit sein: Der Baubeginn für die Sanierung des Hallenbades ist dann geplant. Die Stadt Dinklage hat sich zur Durchführung der Sanierung für eine Bietergemeinschaft des Architekturbüros Janßen-Bär-Partnerschaft aus Bad Zwischenahn entschieden. Die Bauzeit wird gut ein Jahr dauern, so dass das Hallenbad nach den jetzigen Planungen zur Hallenbadsaison 2017 wieder zur Verfügung steht.

„Die Entscheidung für die Bietergemeinschaft aus Bad Zwischenahn ist das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung“, erklärt Hauptamtsleiter Alfons Echtermann, der im Rathaus federführend für die Realisierung des Bauvorhabens zuständig ist. „Wir sind froh, dass es endlich los gehen kann“, so Echtermann weiter. Wie die Stadt Dinklage mitteilt, ist mit dem Ingenieurbüro Lunte auch eine Dinklager Firma an der Bietergemeinschaft beteiligt.

Die Ausschreibungen für die Sanierung sollen im Frühjahr rausgehen, so dass mit dem Bau im Sommer dieses Jahres begonnen werden kann. „Die Bauphase wird sich über ein Jahr hinziehen, so dass das Hallenbad dann seine Tore im Herbst 2017 wieder öffnen kann“, hofft Bürgermeister Frank Bittner.

Während der laufenden Hallenbadsaison gilt nach wie vor das Angebot der Stadt, dass jeder Bürger kostenlos mit dem moobil+-Bus zu den Nachbarbädern fahren könne. „Hierzu genügt ein kurzer Hinweis an den jeweiligen Busfahrer“, ergänzt Bürgermeister Bittner. Die entsprechenden Tickets werden dann direkt von moobil+ mit der Stadt Dinklage abgerechnet.

Wie bereits mehrfach berichtet, ist das Dinklager Hallenbad seit September 2014 nicht mehr nutzbar. Zum damaligen Zeitpunkt wurde bei den Bauarbeiten für das direkt neben dem Hallenbad befindliche Blockheizkraftwerk ein Lüftungsschacht beschädigt, aus dem Asbest austrat. Bei der anschließenden Untersuchung des Gebäudes wurde ersichtlich, dass insgesamt umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig sind.

Im Vorfeld der Auftragsvergabe hatten sich insgesamt acht Büros  - darunter auch eines aus dem österreichischen Tirol – um den Auftrag beworben. Bei dem äußerst aufwendigen Ausschreibungsverfahren wurde die Stadt von der Gesellschaft für Vergabe und Projektmanagement (GVP) aus Bremen begleitet. Aufgrund der festgelegten Vergabekriterien kamen schlussendlich fünf Büros in die engere Auswahl, wobei das Büro aus Tirol dann allerdings einen Rückzieher machte, so dass vier Büros übrig blieben, die sich bei der städtischen Auswahlkommission vorstellten. Neben Bürgermeister Frank Bittner und einem Vertreter der GVP gehörten diesem Gremium auch der Allgemeine Vertreter, Carl Heinz Putthoff, Hauptamtsleiter Alfons Echtermann, Anne Miosga vom Dinklager Bauamt sowie Schwimmmeister Meik Slak an.

„Am Ende des Tages ist die Entscheidung eindeutig zu Gunsten der Planer aus Bad Zwischenahn ausgefallen“, macht Bürgermeister Bittner deutlich. Festzustellen sei gewesen, dass sich die Gemeinschaft sehr intensiv mit der Aufgabenstellung auseinandergesetzt habe.

2,6 Millionen Euro stehen im Haushaltsplan der Stadt Dinklage zur Verfügung. Nun ist es Aufgabe der Architekten, die Wünsche der Ratsgremien zu verwirklichen. Neben der energetischen Sanierung steht auch das Stichwort „Barrierefreiheit“ – also der unkomplizierte Zugang zum Bad für Menschen mit Handicap - ganz oben auf der Agenda. „Wenn hier in Dinklage in eine vorhandene Liegenschaft so eine hohe Summe investiert wird, soll der Bürger auch merken, dass sich was getan hat, sagt Bürgermeister Bittner. Einen Dank richtete Bittner dann auch an die Ratsgremien, dass diese trotz der schwierigen Haushaltslage das Vorhaben einhellig unterstützt haben.

Text: Westermann (Stadt Dinklage)



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