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Jahresrückblick und Ausblick auf 2016

Bürgermeister Frank Bittner

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger!

Zunächst darf ich Ihnen im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Dinklage, aber auch ganz persönlich, ein frohes und vor allem gesundes Jahr 2016 wünschen!

Die Tage nach Neujahr sind traditionell die Zeit, in der ein Bürgermeister auf das vergangene Jahr zurückblickt und gleichzeitig einen Ausblick auf das kommende Jahr wagt.

Nun kann ich in meiner Funktion als Bürgermeister der Stadt Dinklage auf mein erstes „volles“ Jahr als Hauptverwaltungsbeamter zurückblicken. Und ich kann sagen, dass es ein turbulentes und interessantes Jahr war, das wir gemeistert haben. Neben dem Umzug, den ich am Anfang des Jahres vom Rathaus in die Außenstelle Rombergstraße 10 vollzogen habe, und dem damit verbundenen barrierefreien Umbau des dortigen Eingangsbereiches, gab es zahlreiche Aufgaben, die seitens der Stadt Dinklage im abgelaufenen Jahr zu bewältigen waren.

Nichts desto trotz wird das Thema „Barrierefreiheit“ uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen. Sicherlich werden wir keine hundertprozentige Barrierefreiheit hin bekommen, aber da in unserer Stadt zahlreiche Menschen mit Handicap leben, muss es unser Ziel sein, ein barrierearmes Dinklage zu erreichen. So wurden im vergangenen Jahr die Signalanlagen der Ampeln im Stadtgebiet für Sehbehinderte umgerüstet und Gehwege durch eine Sanierung sicherer gestaltet. Des Weiteren wurde gemeinsam mit dem Kardinal-von-Galen-Haus und der St.-Anna-Stiftung das Inklusionsprojekt angeschoben.

Geprägt wurde das Jahr 2015 aber insbesondere vom Thema „Flüchtlinge“. Hier gab es zahlreiche Fragestellungen rund um die Unterbringung und die Integration der Flüchtlinge. Es ist festzustellen, dass wir diese „Herkulesaufgabe“ bislang sehr gut hinbekommen haben. Hier gilt ein besonderer Dank den vielen Ehrenamtlichen, hier unter anderem auch dem Verein „Dinklage setzt sich ein“, die sich mit enormem Engagement eingebracht haben sowie meinem Team des Familienbüros und der gesamten Verwaltung, die sich besonnen und umsichtig der Aufgabe angenommen haben. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass uns für die Unterbringung viele Wohnungen im Stadtgebiet zur Anmietung angeboten wurden. Hierfür ein herzliches „Danke“.  Bewegend war es für mich auch, dass die Schwestern auf der Burg Dinklage spontan einen Teil ihres Gästehauses für die Unterbringung zur Verfügung gestellt haben. Mit dem  Thema der Flüchtlingszuwanderung werden wir uns auch im laufenden Jahr sicherlich weiterhin intensiv beschäftigen müssen, zumal die Stadt Dinklage nach derzeitigem Stand bis Ende März 2016 noch insgesamt 158 Personen unterzubringen hat. Um den umfangreichen Aufgaben gerecht zu werden, wird das Familienbüro ab dem 1. Mai an der Langen Straße (bislang Sozialstation)  - und damit in größeren Räumlichkeiten als bislang - zu finden sein. Auch im Hinblick darauf, dass die  Betreuung der Tagesmütter ab diesem Jahr mit eigenem Personal erfolgt, waren größere Räumlichkeiten erforderlich.

In unserem Wirtschaftsleben in der Stadt Dinklage sind viele positive Entwicklungen festzustellen. So konnte der Ladenleerstand in der Innenstadt auf ein Minimum reduziert werden. Neben der Internetplattform „Made in Dinklage“ (Bürgeraktion) konnte auch der Handwerkerstammtisch initiiert werden, um eine bessere Vernetzung von Betrieben und Verwaltung voranzutreiben. Des Weiteren gibt die Stadt Dinklage seit Anfang des vergangenen Jahres in unregelmäßigen Abständen per E-Mail einen Newsletter heraus, um über das Neueste aus dem Stadtleben zu informieren.

Für das Jahr 2016 stehen viele wichtige Aufgaben an. Zum einen die dringend notwendigen Sanierung der Kardinal-von-Galen Schule, die Sanierung des Hallenbades aber auch  die endgültige Fertigstellung der Sanierung des Schulzentrums sowie die Unterbringung von Flüchtlingen. Des Weiteren möchte ich in diesem Jahr die Entwicklung weiterer Gewerbegebiete im Stadtgebiet in den Fokus rücken, da ein weiterer Bedarf nach solchen Flächen absehbar ist. Die Nachfrage nach zur Verfügung stehenden Flächen ist derzeit groß. Um hier einen größeren Handlungsspielraum zu haben wurden ca. acht Hektar Land im Bereich Schwege gekauft. Für anstehende Grundstücksverhandlungen stehen somit Tauschoptionen zur Verfügung.

Auch im Jahre 2016 steht die Sanierung von zwei Straßen auf der Agenda. So sollen der Wiesenweg und die Straße Hinterm Sportplatz saniert werden. Künftig ist beabsichtigt, pro Jahr nach Möglichkeit jeweils zwei Straßen zu sanieren, um damit auch ein einheitliches Stadtbild zu erreichen.

Sie sehen, es tut sich Einiges in unserer Stadt. Ich hoffe, dass wir Ihre Erwartungen an die Stadtverwaltung Dinklage auch in diesem Jahr erfüllen können. Sie können sicher sein, dass mein gesamtes Team und ich alles dafür tun werden, Ihnen auch im Jahr 2016 mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Sprechen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da!

Ihr Bürgermeister

Frank Bittner



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