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Inklusion: Neunköpfige Projektgruppe übernimmt

Projektgruppe des Dinklager Inklusionsprojektes

Die Projektgruppe (von links): Alfons Echtermann, BM Frank Bittner, Björn Funke (im Rollstuhl), Björn Lipfert, Karl-Heinz Kamlage, Reinhard Pelle, Asif Khan, Manuela Brinkmann, Heinz Fischer, Anne Burhorst u. Ludger Arlinghaus.


Die Fortsetzung des Inklusionsprojektes in Dinklage ist sichergestellt. Auf der jüngsten Versammlung im Kardinal-von-Galen-Haus, an der neben Vertretern der Stadt Dinklage, des Kardinal-von-Galen-Hauses und der St.-Anna-Stiftung auch Vereins- und Elternvertreter sowie Vertreter von Menschen mit Behinderungen teilnahmen, wurde eine neunköpfige Projektgruppe ins Leben gerufen, die nunmehr die Fortsetzung des Inklusionsprojektes in die Hand nehmen wird.

Bereits auf der Versammlung im Oktober im Rheinischen Hof hatten die Teilnehmer mit einstimmiger Mehrheit beschlossen, dass das Inklusionsprojekt in Dinklage fortgesetzt werden soll. Mit der Installation der Projektgruppe ist nun der nächste Schritt zur Umsetzung des Projekts in Dinklage gemacht. 

Neben den Vertretern der Einrichtungen konnten auch Vereins- und Elternvertreter sowie Vertreter von Menschen mit Behinderungen für die Projektgruppe gewonnen werden. So gehören folgende Personen der Projektgruppe an: Björn Lipfert (TVD), Ludger Arlinghaus (Sportschützen), Karl-Heinz Kamlage (Jugendpfleger, Verein ProJugend), Anne Burhorst (Eltern), Asif Khan, Manuela Brinkmann (Kinderhaus St. Anna), Heinz Fischer (Kardinal-von-Galen-Haus), Reinhard Pelle (Menschen mit Behinderungen), sowie ein Vertreter der Stadt Dinklage. Reinhard Pelle als Vertreter der Menschen mit Behinderungen wird von Björn Funke vertreten.

Nach den Vorstellungen der Projektgruppe soll ein Projektleiter die Koordination der künftigen Aufgaben übernehmen. Zu diesen Aufgaben gehören unter Anderem die Entwicklung neuer Ideen und die Mitwirkung bei der strategischen Ausrichtung des Projekts, die Vorbereitung und Beteiligung von Projekten, die Überwachung des gesamten Projekts sowie die Gewinnung von  Unterstützern und Sponsoren.

Zahlreiche Bemühungen, die Inklusion im Dinklager Alltag voranzutreiben, gibt es derzeit schon mehrfach. So wurde das Erdgeschoss an der Außenstelle des Rathauses an der Rombergstraße 10 durch den Einbau einer Schiebetür barrierefreie zugänglich. Des Weiteren haben u. a. Schützen- bzw. Schießsportverein die Schießanlage auf dem Schützenplatz inzwischen so umgestaltet, dass auch Menschen mit Behinderungen am Schießsport teilnehmen könnten. Unter anderem wurde hier  auch eine Behindertengerechte Toilette eingebaut. Des Weiteren plant beispielsweise auch die katholische öffentliche Bücherei, in der die Schüler und Bewohner des Kardinal-von-Galen-Hauses zu den Stammbesuchern zählen, den Einbau eines Lifts.

Die Auswertung der bisher abgegebenen 154 Fragebogen im Rahmen des Projekts ist sowohl auf der Internetseite der Stadt Dinklage unter www.dinklage.de als auch auf der Homepage des Kardinal-von-Galen-Hauses unter www.kv-galen-haus.de abrufbar. Gerne können die entsprechenden Fragebogen auch jetzt noch ausgefüllt werden, um weiteren Bedarf bei Menschen mit Behinderungen zu erfragen. Der Download des Fragebogens kann ebenfalls über die beiden Internetseiten erfolgen.

Text/Foto: Westermann (Stadt Dinklage)



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