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Bernd Schumacher übernimmt den Vorsitz

Vorstand des Vereins "Dinklage setzt sich ein"

Der Vorstand von „Dinklage setzt sich ein“ (v.l.): Maite Kreymborg, Bürgermeister Frank Bittner, Simone Blömer, Dirk „Rocco“ Heidkamp, Vorsitzender Bernd Schumacher, Sandrina Kiel, Leander Linnhoff, Michael Bünker und Hedwig Heinemann.


In der Stadt Dinklage gibt es nun einen neuen Verein: 74 interessierte Bürgerinnen und Bürger (davon 53 Stimmberechtigte) gründeten den Verein „Dinklage setzt sich ein“. Damit mündet die erst kürzlich entstandene Idee einer helfenden Facebookgruppe in einen Verein. Bernd Schumacher wurde von den stimmberechtigten Anwesenden zum ersten Vorsitzenden des neuen Vereins gewählt.

Die Idee, die Facebookgruppe „Dinklage setzt sich ein“ zu gründen, entstand Anfang Juli dieses Jahres bei Michael Bünker und Claus Dreßler, die dann gemeinsam mit Sozialarbeiter Peter Heythausen von der Stadt Dinklage umgesetzt wurde. Die Hilfsbereitschaft, die sich aus dieser Gruppe ergab, war so umwerfend groß, dass schon kurz darauf der Entschluss gefasst wurde, einen gemeinnützigen Verein daraus entstehend zu lassen. Nun, nur rund zweieinhalb Monate später, konnte der Verein gegründet werden.

Nachdem die Versammlung die Satzung des Vereins nach kleineren Änderungen einstimmig beschlossen hatte, soll nunmehr das weitere Prozedere der Vereinsgründung schnell umgesetzt werden. „Die Eintragung ins Vereinsregister als „e. V.“ soll nun umgehend erfolgen, damit im Anschluss durch das Finanzamt die Gemeinnützigkeit des Vereins festgestellt werden kann“, sagt der neue Vorsitzende Bernd Schumacher. Der 62-jährige Dinklager hatte sich nach kurzer Bedenkzeit dazu entschieden, dem Verein als Vorsitzender vorzustehen und freut sich auf seine neue Aufgabe.

Claus Dreßler führte die Anwesenden durch den Abend, verlas die Satzung des Vereins und führte die Abstimmungen durch. Dreßler gab beim Wahlprozedere an Bürgermeister Frank Bittner ab, der als Wahlleiter fungierte. Der künftige Schriftführer Leander Linnhoff gab den Anwesenden zunächst einen Überblick über den neuen Verein. Der 39-jährige Lehrer, der selbst erst seit Anfang 2014 in Dinklage seine Heimat hat, und sich selbst scherzhaft als „rheinland-pfälzischer Wirtschaftsflüchtling“ bezeichnete stellte die Ziele des Vereins heraus, zu denen unter anderem die Hilfe sozial schwächerer Menschen als auch die Vernetzung mit anderen Flüchtlingsnetzwerken über Dinklage hinaus gehört.

Neben Bernd Schumacher als Vorsitzendem gehören dem Vorstand weiterhin an: Michael Bünker (2. Vorsitzender), Leander Linnhoff (Schriftführer), Simone Blömer (Kassenwartin) sowie die Beisitzer Hedwig Heinemann, Sandrina Kiel, Maite Kreymborg und Dirk „Rocco“ Heidkamp. Zu Rechnungsprüfern wurden Joachim Herzog und Joe Behrens gewählt.

Ganz aktiv war der Verein bereits im Vorfeld der Gründungsversammlung. So wird es kurzfristig eine Homepage geben sowie eine App, die von der Dinklager Agentur Motion Pixels mit Inhaber Daniel Wegmann für den Verein kostenlos programmiert wurde. Der neue Rechnungsprüfer Joe Behrens, wies als Inhaber einer Versicherungsagentur der Allianz darauf hin, dass eine Vereinshaftpflicht unumgänglich sei. Behrens sagte, er habe zwar wenig Zeit, um selbst Hilfe zu leisten, würde aber dafür gerne die Beiträge zur Vereinshaftpflicht für die kommenden zwei Jahre übernehmen. Der Vorstand um Bernd Schumacher freute sich über das Angebot. „Auch in dieser Form kann Hilfe geleistet und unser Verein unterstützt werden“, so Schumacher.

Text/Foto: Westermann



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